Anmelden
DE
Übersicht

Zukunft ist einfach.

Uns, als regional verankerte Sparkasse, liegt viel an einer wirt­schaft­lichen, sozialen und ökologisch zukunfts­fähigen Ent­wicklung unserer gesamten Region. Deshalb verfolgen wir gezielt die welt­weiten Trends und Ent­wick­lungen der Bereiche Politik, Globali­sierung und Digi­tali­sierung.

Mit unserem S-Forum Zukunft möchten wir Ihnen eine anspruchs­volle Platt­form bieten, um mit Ihnen über Themen zu disku­tieren, die weit über das reine Tages­geschäft hinaus­gehen.
 

Beim 12. S-Forum dreht sich alles um das Thema „Zukunft“ – Zukunft der poli­tischen Beziehungen und des Arbeitens in einem sich wandelnden Umfeld.

Neben einem spannenden Live-Bericht der Aus­lands­jour­na­listin Antonia Rados präsen­tieren wir Ihnen Vince Ebert, der mit seiner kurz­weilig unter­hal­tenden Art Tipps gibt, wie man die Digi­tali­sierung bravourös meistern kann.

Gleichzeitig wird Herr Prof. Dr. Magnus Brechtken, stell­ver­treten­der Leiter des Instituts für Zeit­ge­schich­te München-Berlin, die Ent­wicklung der inner­deutschen und euro­päischen Politik auf­zeigen sowie die kommenden Heraus­for­derungen benennen.

Erfahren Sie zahl­reiche Praxis­berichte aus erster Hand rund um das viel­schichtige Thema Zukunft. Wir laden Sie herzlich ein, an den kosten­losen Fach­vor­trägen teil­zu­nehmen.

Vorträge

Die Welt von morgen – unsere Vorträge

Für die Vorträge des S-Forum Zukunft konnten wir renommierte Wissenschaftler und erfahrene Praktiker gewinnen. Informieren Sie sich über unser Programm und nehmen Sie als unser Kunde kostenlos an den Veranstaltungen teil:

Portrait von Dr. Antonia Rados

Montag, 4. Juni 2018, 19 Uhr

Dr. Antonia Rados

Gefahr, Risiko und Mut: aus dem Leben einer Kriegsreporterin

Portrait von Vince Ebert

Mittwoch, 6. Juni 2018, 19 Uhr

Vince Ebert

BIG DADAISMUS – Mit gesundem Men­schen­ver­stand durch die Digitalisierung

Portrait von Prof. Dr. Magnus Brechtken

Donnerstag, 7. Juni 2018, 19 Uhr

Prof. Dr. Magnus Brechtken

Über den Zustand der Demokratie

Portrait von Dr. Antonia Rados

Montag, 4. Juni 2018, 19 Uhr

Dr. Antonia Rados

Gefahr, Risiko und Mut: aus dem Leben einer Kriegsreporterin

Portrait von Vince Ebert

Mittwoch, 6. Juni 2018, 19 Uhr

Vince Ebert

BIG DADAISMUS – Mit gesundem Men­schen­ver­stand durch die Digitalisierung

Portrait von Prof. Dr. Magnus Brechtken

Donnerstag, 7. Juni 2018, 19 Uhr

Prof. Dr. Magnus Brechtken

Über den Zustand der Demokratie

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Anmeldung erforderlich. Das Platzangebot ist begrenzt.  

Dr. Antonia Rados

Gefahr, Risiko und Mut:

aus dem Leben einer Kriegsreporterin

Montag, 4. Juni 2018, 19 Uhr
Dr. Antonia Rados |
Auslands-Chefkorrespondentin RTL

Portrait von Dr. Antonia Rados

„Alle Menschen haben Angst, wer keine Angst hat, ist kein Mensch.“ Diese einfache Regel gilt in Kriegs­gebieten, wie Antonia Rados immer wieder im Irak oder Afghanistan fest­stellt.

Wie der Einzelne mit seiner Angst umgeht, ist aber eine andere Sache. „Ich habe schon so einige Über­rasch­ungen erlebt“, sagt die Kriegs­re­por­terin. „Helden sind jedoch über­all eine Selten­heit und das ist gut so, denn die Grenze zwischen einem Idioten, der glaubt, er schafft alles und einem Helden ist klein.“ 

Menschen, die sich jedoch frei­willig wie Reporter/­innen in Gefahr bege­ben, müssen darüber hinaus eine wichtige Grund­regel beachten. Sie wurde schon vor Jahr­tau­sen­den vom griechischen Philo­sophen Aristoteles fest­gelegt: „Der Mensch kann über­haupt nur Gefahren bewäl­tigen, auf die er vor­bereitet ist.“

Das bedeutet, dass Kriegsjournalisten vor jeder Reise, jeder einzelnen Ausfahrt Infor­mationen sammeln müssen, um heraus­zu­finden, wo Ge­fahren drohen und welche. Nicht immer ist das möglich. Ob die Infor­mationen, die man erhält, über­haupt richtig sind, ist ein weiteres Hinder­nis. Denn was heute als „fake news“ bezeich­net wird, ist in Kriegs­ge­bieten seit langem die Regel - gezielt falsche Infor­mation, um Leute in Fallen zu treiben. Im Krieg nennt man sie Propa­ganda und Gerüchte.

Die Grund­kennt­nisse und historischen Ent­wick­lungen einer Region und eines Landes, wo Krieg herrscht, zu kennen, ist eine Voraus­setzung, um zu über­leben. „Mit Vor­ur­teilen allein“, so Antonia Rados, „kommt man nirgends weiter.“

In ihrem Vortrag berichtet die Kriegs­re­porterin von ihrem Alltag und seinen Über­raschungen und wie man sich als Frau durch­setzt oder nicht.

Weiter berichtet sie über die Menschen im Nahen Osten, den sie seit über dreißig Jahren bereist - trotz aller Gefahren eine Region, in der unent­wegt auch Welt­geschichte geschrieben wird.

„Demokratische Freiheit ist auch in stürmischen Zeiten der beste Kompaß.“

Richard von Weizsäcker

Über die Referentin

Die Österreicherin Antonia Rados avanciert in den letzten Jahren zu einer der popu­lärsten Aus­lands­korres­pon­den­tinnen des deutsch­sprachigen Fern­sehens.

Ins­beson­dere die Bericht­er­stat­tungen zum Irak-Krieg 2003 sowie zu den Demo­krati­sierungs­ent­wick­lungen in Nord­afrika und dem Nahen Osten im Früh­jahr 2011, die oft unter lebens­gefährlichen Bedingungen live über­tragen wurden, bescherten Antonia Rados inter­natio­nale An­er­ken­nung.

Die gebürtige Klagen­furterin schließt ihr Studium der poli­tischen Wissen­schaften in Salz­burg, Paris und Bologna als Dr. rer. phil. ab. Von 1979 an ist sie freie Mit­ar­bei­terin im ORF und Au­torin von Repor­tagen und Doku­men­tationen im Libanon und im Iran. Seit 1989 berichtet sie aus Ost­europa, unter anderem von der Revo­lution in Rumänien im Dezember 1989. Nach drei Berufs­jahren als Sonder­korres­pon­dentin bei der ARD wechselt sie 1993 zu RTL, wird 1995 Leiterin des RTL-Büros in Paris und ein Jahr später Auslands-Chef­korres­pon­dentin des Senders.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Anmeldung erforderlich. Das Platzangebot ist begrenzt.  

Vince Ebert

BIG DADAISMUS  

Mit gesundem Menschenverstand durch die Digitalisierung

Mittwoch, 6. Juni 2018, 19 Uhr
Vince Ebert |
Bestsellerautor, TV-Moderator und Kabarettist

Portrait von Vince Ebert

Bewirken Big Data, künst­liche Intelligenz und die smarten Jungs aus dem Silicon Valley wirklich eine Revo­lution unseres Arbeits­all­tags?

Vince Ebert rät zu mehr Gelas­sen­heit und räumt mit popu­lären Mythen, Heils­ver­sprech­en und Horror­visionen der Geschäfts­welt von morgen auf. Anhand von witzigen und über­raschen­den Bei­spielen zeigt er, wo Men­schen selbst den intel­ligen­tes­ten Computern überlegen sind und wie man mit Fantasie und Kreativi­tät auch in Zukunft unter­nehmerisch erfolg­reich sein wird.

In seiner mit­reißenden Keynote zeigt er auf, welche Faktoren ent­schei­dend für unsere Zukunfts­fähigkeit sind, warum sich das selbst­fahrende Auto vielleicht nie durch­setzen wird und dass schon stein­zeit­liche Busi­ness­modelle soziale Netzwerke genutzt haben.

Die Digitalisierung muss uns keine Angst machen. Im Gegenteil.

Big Dadaismus - Ein provokanter, lustiger und Mut machender Vortrag in Zeiten der digitalen Hysterie. Und nicht zuletzt: Ein humor­volles Plädoyer für den eigenen Kopf!

Über den Referenten

Vince Ebert, Bestsellerautor, TV-Moderator und Kabarettist, studierte Physik in Würzburg. Er arbeitete in einer internationalen Unter­nehmens­beratung und in der Markt­forschung, bevor er 1998 seine Bühnen­karriere begann. Sein Programm „Denken lohnt sich“ machte ihn als Wissen­schafts­kabaret­tisten bekannt, der mit Wort­witz und Komik sowohl Laien als auch natur­wissen­schaft­liches Fach­publikum fesselt.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Anmeldung erforderlich. Das Platzangebot ist begrenzt.  

Prof. Dr. Magnus Brechtken

Über den Zustand unserer Demokratie

Donnerstag, 7. Juni 2018, 19 Uhr
Prof. Dr. Magnus Brechtken |
Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin

Portrait von Prof. Dr. Magnus Brechtken

In den politischen Diskussionen der jüngeren Gegen­wart finden sich regel­mäßig An­spiel­ungen auf ver­meint­lich ideale ver­gan­gene Zeiten. Ein Blick in die deutsche und euro­päische Geschichte der letzten hundert Jahre da­gegen offen­bart die enormen Fort­schritte unserer politischen, gesell­schaft­lichen und privaten Lebens­welt. Die demo­kratische, wirt­schaft­liche und soziale Stabili­tät der vergan­genen Jahr­zehn­te ist aus den Lehren historischer Erfahrung erwachsen. Leider schwin­det das Bewusst­sein für diese historischen Wurzeln unseres Lebens in Frieden, Freiheit und Wohl­stand. Der Verlust dieses Wissens um die Geschichte bewirkt einen oftmals beschränk­ten und bis­weilen naiven Blick auf die heraus­forderungen der Gegen­wart sowie der vermeint­lichen Lösungen.

Der Vortrag präsentiert historische Entwick­lungs­linien deutscher und euro­päischer Politik, die unsere Gegen­wart prägen. Er ver­bindet die historische Pers­pek­tive mit Ein­blicken in den aktuel­len Stand unserer Demo­kratie und ihrer politischen Kultur. Er benennt dabei Heraus­for­derun­gen und bietet zu­gleich Argu­mente und An­regun­gen für deren Lösung.

Über den Referenten

Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor des Instituts für Zeit­geschichte München-Berlin. Er studierte Geschichte, Politik­wissen­schaften und Philosophie. Zu seinen For­schungs­schwer­punk­ten zählen die Geschichte des Natio­nal­sozia­lismus, des Anti­semi­tis­mus, der Ver­gangen­heit­sauf­arb­eitung und der intern­ationalen Beziehungen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Anmeldung erforderlich. Das Platzangebot ist begrenzt.  

________________________
 

„Die Digitalisierung erfordert einen Wandel in sämt­lichen Lebens- und Wirt­schafts­bereichen.

Deshalb benötigen wir Innovationen, die den wirt­schaft­lichen und sozialen Belangen und Umwelt­belangen gleicher­maßen dienen. Das setzt Auf­geschlossen­heit gegen­über neuen Technologien und Offen­heit gegen­über nach­haltig erzeug­ten Gütern voraus. Denn wirt­schaft­liche Veränderungen, im Sinne von mehr Nach­haltig­keit, sind nur mit einem gesell­schaft­lichen Wandel zu erreichen. Unser gemein­sames Ziel muss es sein, der Nach­haltig­keit mehr Raum und eine Chance zu geben.

Nur so können wir es schaffen, den künftigen Generationen eine lebens­werte Welt zu hinter­lassen!“

Franz Endhardt, Vorstandsmitglied
_______________________
i